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Dec 06

Leon

all seasons in one day

Nachdem wir diese Huerde genommen hatten und dabei mehr Geld verloren hatten als bei allen vorherigen Grenzuebertritten zusammen, stiegen wir in einen weitern Mikrobus welcher uns innerhalb von 3 Stunden nach Leon bringen sollte.

Die Tatsache dass Nicaragua das zweitaermste Land in der westlichen Hemisphere nach Haiti ist, machte sich hinter der Grenze schlagartig bemerkbar. Wir fuhren stundenlang auf einer unasphaltierten Strasse die mit Schlagloechern uebersaeht war und uns alle kraeftig zum headbangen animierte. Und waerend in Mexico, Guatemala und Honduras noch die Ueberzahl der Haeuser aus Beton, Stein oder Holzlatten gebaut war fuhren wir hier 2 Stunden lang nur an Wellblechhuetten oder Konstruktionen aus Aesten und Plastkiplanen vorbei.
Und wo waren die Autos? Es war ausser unserem Bus weit und breit kein Auto auf der Strasse, auch Mofas und Mottorraeder waren selten zu sehen und die Strasse war gesaeumt von Menschen welche offensichtlich einen stundenlangen Fussmarsch auf sich nehmen mussten um die noetigsten Dinge zu besorgen.

Es war das erste mal auf diesem Trip, dass einem so richtig bewusst wurde dass man sich mitten in der sogenannten "3. Welt" befindet.
In Guatmala und Honduras haben die Menschen sicherlich auch mit der schlechten Infrastruktur und der schlechten Wasser,- Elektrizitaets und Medizinischen Versorgung zu kaempfen aber das hier war, zumindest hatte ich den Eindruck, nochmal ein ganz anderes Level.
Meine Stimmung wechselte dann auch, nachdem ich den kompletten Vormittag noch lachend verbracht hatte, mehr ins nachdenkliche.
Ich hatte mich am Vortag ein bischen mit der Geschichte Nicaraguas beschaeftigt und jetzt wo ich sah was ich davor nur in Statistiken und Beschreibungen lesen konnte wurde ich wuetend. Wuetend auf die U.S.A und ihre Politik Zentralamerika betreffend, denn wer sich ein wenig mit der Geschichte dieser Laender auseinandersetzt merkt schnell dass sie alle von der U.S.A beeinflusst und gesteuert wurden und werden und das kein Land sich unabhaengig von der U.S.A entwickeln konnte (Was ja nicht nur in Lateinamerika der Fall ist). Das Land welches darunter am meisten zu leiden hatte ist wohl Nicaragua, hier versuchte man 1979 mit der vollen Unterstuerzung der Bevoelkerung eine sozialistische Regierung zu etablieren was zu einem langen, von der U.S.A initiierten, Buergerkrieg fuehrte welcher das Land noch heute stark praegt und spaltet.
Nun, lang kann ich jetzt nicht auf Politik und Geschichte eingehen aber soviel sei gesagt: Man wird sehr leicht antiamerikanisch wenn man durch diese Laender faehrt, die Art und Weise wie die U.S.A hier immer wieder ihre dreckigen Finger ins Spiel bringen ist verabschaeuengswuerdig.

Wir fuhren durch eine relativ flache Gegend und das Gruen der Felder war hier ein ganz anderes als das welches wir in den letzten Monaten im Hochland und an der Kueste gesehen hatten, viel heller und frischer. Links und rechts der Strasse waren Felder auf denen Kuehe und Pferde weideten, waeren nicht die Huetten und die Menschen gewesen haette man sich glatt in Deutschland waehnen koennen. Am Horizont sah man die Umrisse von Bergen und hin und wieder fuhren wir an Vulkanen vorbei die in dieser flachen Umgebung viel imposanter wirkten als in Guatemala wo sie von anderen Bergen umgeben waren.
Die Landschaft war wirklich bezaubernd und lenkte mich bald von meinem Amerikahass ab ;)
Es war auffallend dass in jedem Baum, in jedem Strauch und auf jeder Huette die an der Strasse standen rote und rotschwarze Flaggen wehten. Ein Land voller Kommunisten und Anarchisten?!? Kann ja nicht sein...Ich war neugierig was es damit auf sich hatte und freute mich auf Leon, eine weitere Kolonialstadt.

Mit der Zeit wurde es dunkler, wir waren allesamt todmuede und sehnten uns nach diesem anstrengenden Trip nur noch nach einer warmen Mahlzeit, einer Dusche und einem Bett. Doch es sollte noch eine Weile dauern. Der Fahrer hielt in einer kleinen Stadt ploetzlich an, behauptete dass er eine Panne habe und dass wir mit dem Linienbus, der gerade vorbeikam, weiterfahren muessten. Da keiner etwas von einer Panne mitkriegte und wir auch keine Antworten bekamen waren wir uns ziemlich sicher dass der Fahrer einfach kein Bock mehr hatte weiter zu fahren und ihm der Linienbus gerade recht kam. Wir mussten uns sehr beeilen unser Gepaeck umzuladen (Was bei einem ueberfuellten Mikrobus nicht gerade einfach ist) und schafften es noch gerade so in den Bus zu springen.

Nach einer 1 1/2 stuendigen Fahrt waren wir dann endlich in Leon wo der Bus uns am Stadtrand aussetzte. Mitlerweile war es 21 Uhr und dunkel und keiner von uns wusste wohin es geht. Busse und Taxis waren keine zu sehen und so hielten wir einen Pick-Up an auf dessen Trageflaeche trotz 5 Jugendlichen Nachwuchsgangstern noch genug Platz fuer uns war. So fuhren wir jubelnd in die Stadt hinein deren Strassen um diese Uhrzeit noch recht belebt waren und liessen uns im Zentrum absetzen.

Der latscho-Ami aus Tegucigalpa hatte uns das Big-Foot-Hostal empfohlen und so fragten wir uns durch bis wir dort ankamen und das perfekte Guesthouse vorfanden.
Der Eingangsraum war eine gechillte Bar, die Gemeinschaftskueche so gros und hoch wie eine Basketballhalle und der Innenbereich ein Traum fuer jeden erschoepften Traveller. Ein Innengarten mit vielen Pflanzen, Springbrunnen und Schildkroeten und aussenrum ein weitlaeufiger Aufenthaltsbereich mit Liegestuehlen, Haengematten, vielen Tischen,TV-DVD-Area und das wichtigste: Ein Billardtisch :) Die Schlafraeume waren zwar sehr einfach aber gross und unseren Anspruechen absolut genuegend.

Das Big Foot war voll mit Travellern aus aller Welt und die Stimmung war grossartig und sehr entspannt. Man sass schnell mit Israelis, Italienern, Iren, Amis, Kanadiern, Aussies, Franzosen, Daenen, Englaendern, Suedafrikanern, Schweizern und Deutschen um einen der Tische, tauschte sich ueber seine Reiseerfahrungen aus und plante seine weitere Route.

Es war darueberhinaus der perfekte Ort fuer Sportsfreunde wie uns. In den darauffolgenden Tagen wurde so gut wie ausschliesslich Pool oder Poker gespielt und natuerlich Fussball geschaut (Championsleague und alle europaeischen Topligen).
Lange Fussballphilosophie-Sessions mit Guy (Manchester United) und Sebastien (Paris SG und Lyon erfolgsfan). Daniel zockte ordentlich Poker und hatte das Siegerglueck auf seiner Seite und wir veranstalteten ein Pool-WM.
England/Italien konnte im Finale mit viel Glueck Deutschland/Frankreich bezwingen...Dejavue? ;)
Der Sportsgeist faerbte auch auf die Namensgebung ab, ab sofort hiess man nichtmehr Guy, Sebastien oder Daniel sondern einfach nur England, France oder Germany und den ganzen Tag schallten Laendernamen durchs Hostal.

Die Leute im Hostal waren durch die Bank weg schwer in Ordnung. Da war der Australische Besitzer der Vulkan,- Sandboarding-Touren veranstaltete und seine lockere Crew, Pablo der Brasilianische Kunstschmied der im Hostal seine Ware anbot und auf Bestellung anfertigte, viele nette Traveller und unsere Gang die immer mehr zusammenwuchs.

Ich las im schnelldurchlauf meinen "Homo Faber" durch, ein Wahnnsinsbuch welches mich lustigerweise an Orte brachte an denen ich erst vor ein paar Wochen gewesen war, Daniel machte bei der Vulkanboarding-Tour mit (War mir leider zu teuer) die unglaublich geil gewesen sein musss und ansonsten schlenderten wir durch die Strassen, widmeten uns dem Sport oder hoben ein paar Biersche.

Die Stadt Leon war interessant. Viele kleine Laeden mit allem moeglichen Kram zwischen Bayerntrikots und Kaffemaschinen, die Strassen voll mit CD, DVD und Kappenstaenden und hin und wieder fuhren mit dickem Soundsystem und Megaphon ausgestatte Pick Ups durch die Strassen, voll beladen mit Fahnenschwenkenden und johlenden Jugendlichen welche mir die Antwort auf die Frage was es mit den rot,-schwarzen Fahnen auf sich hat ins Gesicht bruellten: Nicaragua war mitten im Wahlkampf und die sozialistische FSLN hatte offensichtlich die groesste Unterstuetzung was man unschwer an der Ueberzahl der FSLN-Pick-Ups erkennen konnte.
Architektonisch war auch diese Stadt sehr Kolonialistisch gepraegt nur mit dem Unterschied dass hier die Gebaeude weitaus heruntergekommener waren und hier und da Einschussloecher vom Buergerkrieg zu sehen waren. Aber das machte sie nicht weniger ansehlich, im Gegenteil. Eine heruntergekommene, teilweise halb zerfallene Kirche aus dem 16 Jahrhundert hat einen ganz anderen Charme als eine frisch renovierte und gepinselte aus der selben Zeit.
Die Atmosphaere in der Stadt war aussergewoehnlich und mit keiner der vorherigen Staedte zu vergleichen. Die Menschen waren europaeischer aussehend und gekleidet und der Wahlkampf brachte ein geradezu revolutionaeres Feeling hinein.

Nach 3 Tagen in Leon beschlossen wir weiter zusammen in Richtung Granada weiterzuziehen. Der Daene war abgesprungen und wir nahmen mit Sue eine sehr liebe Kanadierin in die Gang auf.

Mit dem zusammen traveln das ist so ne Sache. Man trifft oft auf Traveller die sofort mit einem zusammen reisen wollen weil man 3 Woerter miteinander gewechselt hat, das kann dann recht laestig werden denn wie erklaert man denen dass man daran kein Ineresse hat ohne unhoeflich zu werden? Es gibt die verschiedensten Sorten von Travellern, darauf will ich hier an dieser Stelle mal etwas humoristisch eingehen:


Nun, an erster Stelle waeren da die "Drogentouristen". Freigeister die von den unzaehligen exotischen, bewusstseinserweiternden Kraeutern, Pilzen und Pflanzen angezogen werden die man in Europa, Nordamerika oder Australien entweder garnicht oder nur in kleineren Dosen oder mit kleinerer Konzentration bekomen kann. Das koennen sehr witzige Personen sein die fuer jeden Spass zu haben sind und einem das schoene Gefuehl geben koennen dass das Leben ein Vergnuegungspark ist... Man muesse es nur wissen. Oftmals sind es aber auch einfach nur bemitleidenswerte Menschen die in der Heimat wohl als Junkies bezeichnet werden koennen und sich hier wohler fuehlen weil sie sich nicht rechtfertigen muessen und nicht so aus der Menge stechen weil es einfach viel mehr von ihnen gibt.

Dann gibt es da die "Haengengebliebenen", damit meine ich nicht haengengeblieben im Sinne von beschraenkt (Was aber in dieser Gruppe durchaus auch vorkommt..hehe) sondern im wortwoertlichen Sinne. Freigeister die ihren Rueckflug verstreichen haben lassen oder gar keinen haben und teilweise seit Jahren durch die Gegend reisen, Handlangertaetigkeiten ausueben, sich unter die einheimischen Kunsthandwerkler gesellen und versuchen so gut wie moeglich wie ein Local zu wirken und zu leben. Da sieht man dann z.B. oft zwischen Mayafrauen in Tracht die an der Strasse sitzen und ihre Ware anbieten eine "verkleidete Gringa" sitzen und Freundschaftsbaendchen flechten.
Das koennen sehr angenehme, weltoffene und interessante Personen sein, oftmals sind sie aber auch einfach nur bemitleidenswert. Diese sehen sich dann als die Travel-Elite an und schauen oft mit Abscheu auf Touri-Traveler herab, wahrscheinlich weil sie durch sie immer wieder an ihre eigene verhasste und verdraengte Herkunft errinnert werden. Man hoert sie oft schlecht ueber ihre Heimatlaender reden, dort sei es kalt, haesslich und die Menschen seien unfreundlich...Ueberhaupt sei dort alles total scheisse, der Unterton ist sie seien eigentlich gar keine "Westler" mehr...Sie merken dabei nicht dass das etwas verbohrte europaeische Denken immernoch tief in ihnen verankert ist und vergessen leider dass ihre Versicherung, ihr Kreditinstitut und ihre Eltern dort sitzen und allzeit bereit sind sie aus jeglichem Schlammassel zu befreien.

Die Grenze zwischen diesen beiden Gruppen ist oftmals fliessend.


Dann gibt es die "Krassen-Traveller".
Freigeister die einfach mal krass sein wollen und von der Krassheit angezogen werden die ihnen der Trip verspricht. Sie machen alles was krass ist und wenn sie was erzaehlen dann hoert man immer die Frage "Krass oder?" mit hindurch. Das koennen sehr angenehme Zeitgenossen sein die einfach nur nach Adrenalin und Abwechslung aus sind und einfach eine Zeit lang ihrem Alltag entfliehen, etwas erleben, das Leben riechen wollen. Oftmals sind es aber auch furchtbar anstrengende Personen die sich wie der krasse Kolumbus fuehlen und so tun als ob sie die Einzigsten und Ersten waeren die diesen Trip machen. Leider merken sie oft nicht dass sie sich im Endeffekt auf derselben Erde befinden und dasselbe machen wie Millionen Menschen zuvor. Auch sie wandeln auf begangenen Pfaden. Aber man laesst ihnen natuerlich gerne ihren Spass.


Dann gibt es da die "Crimetraveler". Radikale Freigeister die in ihrem Heimatland aus den verschiedensten Gruenden gesucht werden, ihre Freiheit verlieren wuerden und deshalb nicht zurueckkehren wollen. Das sind meistens Amerikaner und koennen sehr sehr coole Menschen mit den interessantesten Geschichten sein. Sie kommen aus den verschiedensten Gruenden hier her, entweder weil sie einfach nur frei sein wollen, ein neues Leben anfangen wollen oder aber weil sie ihrer kriminellen Energie hier weiter ungestoert freien Lauf lassen koennen.
Das sind Menschen zwischen 8 und 88 und ihr Strafregister reicht von "Mitglied in einer terroristischen Vereinigung" (Anarchisten, Umweltschuetzer und Kommunisten gelten in Amerika wohl mittlerweile teils schon als solche) ueber Drogenhandel bis Vergewaltigung/Mord.

Nun, dann gibt es die tatsaechlichen reinen Touri-Traveler. Nur MEISTENS Freigeister die von den vielen Naturwundern, Kolonialbauten und Ruinen angezogen werden die es hier zu bestaunen und zu geniessen gibt. Das koennen von Polizisten ueber Bankiers bis Dachdecker alle Berufsklassen sein die sich einfach nur eine Auszeit genommen haben. Leider haben diese meistens eine Heidenangst vor den Einheimischen und bewegen sich nur in den fuer sie vorgefertigten Bahnen, bekommen von den Einheimischen aber wenig mit und meiden jeglichen Kontakt so gut wie es geht...Das geht oftmals ins unterschwellig rassistische. Man findet unter ihnen viele sehr nette, aufgeschlossene Menschen aber ihre Dekadenz ekelt teilweise an.

Darueber hinaus waeren da die Partytraveler, nicht zu verwechseln mit den Drogentravelern.
Freigeister die von dem Tequila/Rum, dem Salsa und den schoenen Latinas/Latinos angezogen werden. Oft wuerde man diese Menschen eher auf Majorca erwarten und in dieser Gruppe gibt es verhaelltnissmaessig viele Frauen/Maedchen. Sie koennen immer...sowohl feiern als auch ficken und sehen es als Affront an wenn man nicht mitmachen will. Sie haben oft eine Ausruestung wie ein all-inclusive Urlauber und ein sehr grosses Budget. Das sind oft sehr witzige und unbeschwerte Personen die fuer jeden Spass zu haben sind, koennen aber auch unheimlich anstrengede und aufdringliche Vollpfosten sein. Was sie alle gemeinsam haben, sie sind nicht allzu gebildet, koennen kein Gespraech ueber 5 Minuten fuehren und lieben den Spruch: U only have one life to live. Ich habe in dieser Gruppe sowohl sehr gute Compañeros/Compañeras als auch Feinde bis aufs Blut gefunden.

Dann gaeb es da noch die "Lass mich alleine-Traveler".
Freigeister die von langen Wanderungen, einsamen Stunden mit Buch in der Haengematte und kulturellen Besichtigungen angezogen werden. Eventuell hoffen sie hier ihre grosse Liebe zu finden oder etwas kommunikativer zu werden aber so richtig glauben koennen sie wohl nicht dran sonst wuerden sie sich ja unter Menschen begeben. Sie gehen frueh schlafen, lieben es alleine zu sein und reisen mit der Attituede "I am a lonesome cowboy" durchs Land. Das sind meistens sehr feine und interessante Personen die ueber ein bestimmtes Thema (oder auch ueber alles) sehr gut bescheid wissen und mit denen man lange Gespraeche fuehren kann wenn man denn mal zu ihnen durchdringen kann. Oft geben sie einem jedoch auch das Gefuehl dass es schon eine Frechheit darstellt wenn man nur in einem Bus mit ihnen sitzt. Diese Gruppe ist schwer einschaetzbar, es koennen mitunter auch absolute Partyanimals sein die bis Mitternacht schlafen und dann schweigsam aufstehen, rausgehen und sich erst am naechsten Morgen wieder total besoffen ins Bett fallen lassen...Alleine, versteht sich.

Eine sehr ulkige Gruppe sind die "Ich muss weg-Traveler"
Freigeister die leider viel zu wenig freie Zeit haben und sich fuer diese Zeit auch noch viel zu viel vorgenommen haben. Sie hasten von Ort zu Ort, versuchen alles mitzunehmen was in der Naehe ist und muessen wieder weiter bevor sie ueberhaupt angekommen sind. Oft Traveler die ein all arround the world ticket haben und in 10 Tagen ihren Weiterflug 2000 kilometer suedlich erreichen muessen.

Ausserdem noch die "Ich bau mein Ego auf-Traveler"
So gut wie ausschliesslich Maedchen nach denen sich in Europa eher weniger Maenner umdrehen wuerden, die hier aber von den Chicos wie Divas behandelt werden. Das sind sehr liebe Maedels die es sichtlich geniessen mal voll im Mittelpunkt der Maennerwelt zu stehen, teilweise jedoch das weibliche Gegenstueck zu den Sextouristen darstellen die nach Thailand fahren um jeden Tag 3 verschiedene Frauen zu haben.

Nun, dann gibt es noch die Polittraveler die von Che Guevara und der Revolution angezogen werden jedoch leider zu spaet gekommen sind und nur noch kapitalistische und unterdrueckerische Polizei,-Militaerstaaten vorfinden.

Die Gruppentraveler, oft Israelis die grade die Armeezeit hinter sich gebracht haben, sich mitsamt ihrer Einheit nach Lateinamerika abgesetzt haben, unter sich bleiben und auf Angriffe warten.

Ausserdem noch Mitleidstraveler, Welle-Walle-Waldfrauen, Paedophile Sextouristen und Extremsportler.

Die praegnanstesten Gruppen sind auf jeden Fall die ersten 5, insbesondere die ersten 2, natuerlich gehoert man selten nur einer Gruppe an sondern setzt sich aus 2-3 zusammen.
Die Ueberzahl besteht natuerlich eh aus Travel-Travelern, bedingungslose Freigeister die einfach frei bleiben und schizophren von Gruppe zu Gruppe springen.

Es ist mir schon klar dass es nicht ganz korrekt ist Menschen so in Schubladen zu stecken aber es ist immer wieder amuesant zu sehen wie diese Schubladen zutreffen bzw. wie sie sich selbst in diese Schubladen stecken. Welcher Gruppe ich angehoer??? Nun, wenn ich mich zuteilen muesste wohl am ehesten den "Krassen" und den "Touris"...Mit den Beigeschmaeckern Polit, Party und Lass mich alleine ;)


Aus diesem Mix hatte man sich also seine Reisegefaehrten auszusuchen, bis dahin sind wir hauptsaechlich alleine gereist aber mit Guy, Sebastien, Anelenne und Susan hatten wir eine sehr gut harmonierende Gruppe gefunden die Spass machte und wir beschlossen noch fuer eine Weile zusammen zu bleiben.

Am letzten Abend veranstaltete Pablo der Brasilianische Kunstschmied noch eine kleine Party. Er schlug uns vor dass wir das Essen und die Getraenke einkaufen und er dafuer fuer 20 Hostelgaeste seine Wohnung zu verfuegung stellen wuerde und uns bekochen wuerde. Das klang gut und wir willigten ein. Pablo war ein etwa 40 jaehriger Chavo aus Brasilien der in Nicaragua gebliben war weil er hier einen Sohn hatte und diesen nicht mit seiner "von Grund auf boesen" Mutter alleine lassen wollte...Ein Vernuenftiger Gedanke ;)
Nun, seine Wohung stellte sich als ein dreckiges Zimmer ohne Moebel und Sitzmoeglichkeiten heraus in welches niemals 20 junge, angetrunkene Menschen gepasst haetten und auch das Essen haetten wir selber wahrscheinlich besser verarbeitet aber es gab einen weitraeumigen "Innenhof" wo wir uns auf eine Stufe setzen konnten und Pablo war ein wirklich korrekter Typ der es nur gut gemeint hatte.

An diesem Abend unterhielt ich mich ausgiebig mit einem von Pablos jugendlichen Freunden ueber das Weltgeschehn und die Zukunft der Menschheit und es war wenn nicht ueberzeugend so zumindest interessant was dieser zum besten gab. Er war sehr gebildet, liebte deutsche Philosophie und Dichtung (Woraus er erstmal eine Reihe von Spruechen zitierte) und war ein Sohn von Kubanisch,- Venezuelanischen Einwanderern die ihn im sowjetischen Ungarn zur Welt brachten wo sie "Revolution" studierten...Der Witz kam an :)
Er war der vollen Ueberzeugung dass die "Westliche Welt" kurz vor dem Untergang steht, die Menschheit im Zuge dessen in den groessten Krieg seit ihrer Entstehung geraten wuerde und dadurch auf eine Population von 2 Milliarden reduziert wuerde. Und so stellte er sich das vor:
Europa wird in Zukunft von der islamischen Welt unterwandert und fuer seine koloniale Vergangenheit zur Rechenschaft gezogen (Nun, diese Einschaetzung konnte ich bis zu einem bestimmten Punkt zumindest nachvollziehen). Russland wird sich einschalten und versuchen seinen Nutzen daraus zu ziehen, dadurch das Desaster jedoch erheblich vergroessern und einen brutalen Krieg anzetteln.
Zur selben Zeit werden sich die Lateinamerikanischen Laender zu einem riesigen Feldzug gegen Nordamerika vereinen, nachdem die Hispanische Bevoelkerung in den Staaten schon einen Guerrillakrieg angezettelt hat...versteht sich. Diese beiden grossen Konflikte werden dazu fuehren dass die Weltwirtschaft kollabiert (Logisch) und die Erde in ein riesiges Schlachtfeld verwandeln.

Wow, das war starker Tobak was mir dieser leicht depressive junge Mann da auftischte...Und nun lasset uns beten ;)

Nach einer Weile wurde es mir aber dann zuviel, ich wollte gut gelaunt nach Hause gehen und hatte keine Lust auf den Weltuntergang, so wandte ich mich Susan zu die neben mir sass, aufmerksam zuhoerte und es immer mehr mit der Angst zu tun bekam.
Die Party war noch sehr witzig, die Partygesellschaft sass noch lange zusammen auf dieser Stufe, trank Bier und unterhielt sich ueber leichtere Themen wie z.B. "Mit dem Huskyschlitten zur Schule", "Wie werd ich den besoffenen Israeli los" oder "Eintracht Frankfurt - Newcastle United".

Und dann passierte es, die Geburtsstunde einer engen Beziehung zwischen mir und einer Band um die ich bis zu diesem Zeitpunkt einen grossen Bogen gemacht haben muss.

Pablo legte eine CD ein und die RAMONES bruellten in die Nacht hinaus:

I¨m --- looking for --- something to -- believe in
And I --- dont know where to start --- and i dont know where to begin

(Ratatataaaaatatata usw. Geiles Riff :))

Ganz simpel, ganz einfach, eigentlich schon pubertaer...Aber etwas was mir in Zeiten von zahllosen Verschwoerungstheorien und Weltuntergangsszenarien und auf einer Reise die meinen Kopf zehnfach durchwirbelte sehr aus dem Herz sprach.

Posted by The Two 15:01 Archived in Nicaragua Comments (1)

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Grenzuebertritt Nicaragua

Waehrend wir in einem Mikrobus sassen, aehnliche Platzbedingungen wie nach der Einreise nach Honduras hatten und so vor uns hinlachten kamen wir der Grenze immer naeher und wurden ploetzlich von 50-80 Jugendlichen abgelenkt die aufgeregt,-schreiend neben und hinter unserem Bus hersprinteten sobald sie ihn kommen sahen.

Whoooow, Donald Rumsfeld im Linienbus in den Strassen von Bagdhad???

Nein, nein, nach einem kurzen Schrecken war klar dess es nicht um unsre Haut ging sondern um den von 50 sprintenden, wild gestikulierenden Sportsfreunden angebotenen Deal unser Gepaeck ueber den 2-3 km langen Grenzstreifen zu bringen.

Der Bus wurde langsamer, die Tueren gingen auf und sobald man ausgestiegen war stand man in einer Menschentraube die einem das Gepaeck aus den Haenden zu reissen versuchte, dies auch schaffte, und auf ein nahstehendes Dreirad (Rikschamaessig) hievte. Man hatte keine Chance dagegen...Ausser vielleicht der Franzose der aber so gut wie alles schafte und deshalb spaeter auch zum heimlichen Anfuehrer der Gang wurde.

Erstmal sorgte man dafuer dass man sein Gepaeck wieder in der Hand hielt, wechselte sein Geld bei den umherlaufenden Checkern, liess sich dabei selbstverstaendlich ueber den Tisch ziehen, und kuemmerte sich schliesslich um einen der Sportsfreunde. Nachdem man den Sportsfreund gefunden hatte der die coolstn Spruech draufhatte, meiner sprach mich auf die Einracht an :) gings los. Und auch hier wieder extreme Freude am Sprint. Diesmal 1 km. mit dem Fahrrad bis zum Grenzhaeuschen.

Am Grenzhauschen warteten weitere 20 Sportsfreunde die mitgesprintet waren auf einen um sich als "Checker" anzubieten, fuer was auch immer..Checken halt. Man lief zum Grenzhaeuschen bzw. liess sich von 3-4 Checkern welche sich von diesem Zeitpunkt an als "Personal Checker" betrachteten zum richtigen Schalter fuehren und die naechste Etappe ging los...Dismal formeller Art doch nicht weniger anstrengend.

Eins war klar, dies wird die erste Grenze die den Horrorstorys entsprach die wir von Grenzen in Central,-America gehoert hatten.

Vor sich hatte man einen arbeitsunwilligen Grenzbeamten der ueberhaupt keinen Bock auf nichts hatte und hinter sich eine Menge von 10-20 Jugendlichen die einfach auch "mitchecken" wollten, sei es uebersetzen (In Handsprache), irgendwas erklaeren oder auf den Rucksack aufpassen.
Man suchte sich einen von ihnen aus, selbstverstandlich mein Eintracht-Fan, machte den anderen klar, dass von jetzt an ER mein "Personal Checker" ist und das Spiel gewonnen hat und versuchte schliesslich den Grenzbeamten zum arbeiten zu animieren. Arbeiten hiess in dem Fall: 3 Euro kassieren, ein Ausreiseformular austeilen und wieder zuruecknehmen, es durchlesen, ein paar Fragen dazu stellen und einen Stempel geben.
Auf honduranischer Seite lief das noch recht gut (5-10 Minuten) aber die Nicaraguaner waren gut ausgebildete Zeitverzoegerer.
Bis man das Einreiseformular bekam dauerte es schon eine Tasse Kaffee, bis er es durchgelesen hatte etwa 2 weitere Tassen und ein Donut und dann wurden Fragen gestellt:

- "Warum reist du? Mit wem reist du?

- "Nun, ich reise mit 5 Compañeros"

- "Von wo kommen die?"

- "Europa...Deutschland, Frankreich, England, Daenemark..."

- "Aha, soso....nun....lass mal sehn....hmmm....du sagst also dass ihr zusammen unterwegs seid?"

- "Si claro, correcto"

- "Und wo sind deine Compañeros?"

Was will der? Daniel und Daenemark standen neben mir, England kam auch kurz danach und Frankreich war noch am anderen Schalter.

- "Nun, 2 stehen hier und die anderen kommen sicher gleich nach"

- "Nun, ihr muesst aber zusammen vortreten, eure Paesse gleichzeitig vorzeigen und zusammen bezahlen"

- "Koennen wir nicht getrennt zahlen?"

- "Nein, is nicht drin"

Voellig sinnfrei das ganze!!! Er suchte offensichtlich nur nach einem Grund eine Pause einzulegen denn er drehte sich um und widmete sich wider seinen Donuts und dem Fernseher der neben ihm lief. So war man erstmal wieder den Sportsfreunden ausgeliefert die nun eine neue Chance gekommen sahen einen nach Geld, Zigaretten, was auch immer anzugraben. Es machte den Eindruck als ob die Grenzbeamten eine Abmachung mit den Sportsfreunden ahtten, ihnen soviel Zeit wie moeglich zu Verfuegung zu stellen um bei passierenden und ueberforderten Touristen auf irgendeine Weise ihr Geld zu machen.


Nachdem man dann endlich fertig war mit dem Grenzprozedere ging es wider aufs Dreirad zur naechsten Etappe richtung Busbahnhof auf Nicaraguanischer Seite. Etwa 2 Km ueber eine Bruecke ueber den Grenzfluss und auf einen Platz in einer kleinen Ortschaft wlcher Marktplatz, Fussbalfeld, Schweinestall und Busbahnhof in einem war.

IMG000091.JPG


Daniel und ich (bzw. unsere Sportsfreunde) kamen in etwa gleichzeitig an, ziemlich dicht gefolgt von England. Daenemark und Frankreich waren weit hinten abgeschlagen.
Da wir nur 100er Cordobascheine hatten blieb uns nichts anderes uebrig als unseren Sprintern das Geschaeft ihres Lebens zu bescheren denn rausgeben konnten sie selbstverstaendlich nicht.
Nach 1 1/2 Stunden anstrengendem Huerdenlauf war die Gang dann wieder versammelt und wir konnten uns in den naechsten Bus richtung Leon setzen.

Ich habe dem Grenzuebertritt nach Nicaragua einen eigenen Bericht gewidmet weil er ein recht kultiges Ereigniss war welches unsere Gang auf dauer zusammenschweissen sollte und den "Sportsfreundlichen Geist" innerhalb der Gang stak praegte.

Posted by The Two 09:50 Archived in Honduras Comments (1)

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Tegucigalpa

sunny

Am naechsten Morgen nahmen wir das erste Boot zurueck nach La Ceiba und von dort aus einen Bus nach Tegucigalpa. Die Busfahrt dauerte 7 Stunden, kam mir jedoch weitaus kuerzer vor da ich etwa 4 Stunden am Stueck von einem suessen Maedchen von den Bay Islands zugetextet wurde, welche mich schonmal darauf vorbereitete in einer der gefaehrlichsten und haesslichsten Staedte der Welt aufzuschlagen. Ueberhaupt scheint Honduras ein riesengrosses L.A. South-Central zu sein. Die Reisewarnung auf der Seite des Auswartigen Amtes liesst sich denn auch wie folgt:

"Aufgrund der steigenden Kriminalität, wachsender Gewaltbereitschaft und einer geringen Hemmschwelle beim Waffengebrauch hat die Gefährdung in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders besorgniserregend sind dabei kriminelle gewalttätige Jugendbanden, die nach Weltbankberichten in Honduras mittlerweile über 40.000 Anhänger verfügen. Bewaffnete Raubüberfälle gehören inzwischen im ganzen Land zum täglichen Erscheinungsbild. Honduras hat zudem eine der höchsten Mordraten in ganz Lateinamerika. Große Vorsicht ist daher geboten. Übergriffe auf Reisende werden insbesondere von der Nordkueste, den Staetden, aber auch den Naturparks und Wandergebieten gemeldet. Besondere Vorsicht wird an der Karibikküste empfohlen (insbesondere in und um Tela)."

Nun, es sah ganz danach aus als ob wir uns die richtige Reisegegend ausgesucht hatten ;) Man muss dazu aber auch anmerken dass die beim Auswaertigen Amt ganz ausgemachte Sissis zu sein scheinen denn auch die Sicherheitsempfehlungen fuer die vorhergehenden Laender die wir besuchten fielen nicht weniger abschreckend aus, doch hatten wir uns bis zu diesem Zeitpunkt noch nie wirklich bedroht gefuehlt.


In der Essenspause der Busfahrt lernten wir noch einen Englaender kennen der seit La Ceiba im selben Bus sass und aufgrund seiner 2 Meter Groesse und dem sehr kleinen Beinraum im Bus durchgehend am fluchen war. Ausserdem trafen wir noch einen Daene der uns erheiternde Storys darueber erzaehlte auf welche verschiedensten Weisen er schon bestohlen wurde. Wir gaben natuerlich unsre Bullenstory zum besten und wir alle waren froh dass wir nicht die einzigen daemlichen und naiven Travel-Opfer waren.

Tegucigalpa war ein zwischen halbhohe Berge gebautes Moloch welches in der Tat haesslicher war als alles zuvor gesehene. Man stelle sich L.A. South-Central vor, vergroessere es um das zehnfache, lege es in ein beliebiges Mittelgebirge, subtrahiere alles was gruen ist und man hat eine kleine Vorstellung davon wie es dort aussah...Drumherum kann man noch ein paar Slums von Rio legen :(

Wir taten uns mit dem witzigen, rotgebrannten Englaender und dem ulkigen daenischen Kurt Cobain zusammen und fuhren in die Innenstadt in ein beliebiges Hostel aus dem Lonely Planet.

Das Hostel in welchem wir aufschlugen wurde von einem Amerikaner gefuehrt welcher einige hochinteressante Storys ueber sein Leben, insbesondere in Central-America, auf Lager hatte, es gab eine grosse Auswahl an Buechern und die Waende waren gespickt mit witzig-weisen Spruechen wie:


"GOD IS DEAD" - NIETZSCHE

"NIETZSCHE IS DEAD" - GOD


Ueber Tegucigalpa-City gibt es wenig zu sagen ausser dass die Haeuser doppelt und dreifach vergittert waren und sich verhaeltnissmaessig viele Asiaten dort niedergelassen hatten. So suchten wir uns ein chinesisches Restaurant welches zwar nicht dreifach vergittert war, dafuer aber zwei duester dreinschauende Sicherheitsleute mit vorgehaltener Pumpgun angestellt hatte...Nettes Ambiente :)
Wir assen ausgezeichnetes chinesisches Essen, tranken ein paar Biersche und redeten viel ueber Musik. Der Daene zeigte mir Lieder von seiner Band die so fuerchterlich schraeg waren dass es schwerfiel ein gutes Wort darueber zu verlieren, der witzige Englaender war ueberwiegend am lachen und steckte uns jedesmal damit an...Ein sehr sehr cooler Zeitgenosse.

Am naechsten Morgen lernten wir im Hostel ein sympatisches franzoesisches Paerchen in den 30ern kennen und beschlossen den Grenzuebertritt nach Nicaragua zu 6. zu machen und erstmal nach Leon, einer Studentenstadt in Nicaragua, zu fahren. Bevor wir losfuhren tauschte ich noch mein Buch "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" (Vielen Dank Papa, dieses Buch war die perfekte Travellektuere und hat mir die ein oder andere Inspiration fuer diesen Blog gegeben) gegen "Homo Faber" von Max Frisch und "Der Idiot" von Dostojewski ein...Fuer einen kleinen Aufpreis von 5 Euro, guter Deal.
Wir nahmen einen Bus in einen kleinen Ort wo wir in einen weiteren Bus an die Grenze umstiegen und schon auf dieser Busfart merkte ich dass ich mir mit der englischen Fassung von "The Idiot" dann doch ein bischen viel vorgenommen hatte und bereute den "guten Deal" auch schon wieder ;)

Es sah ganz danach aus als wuerden wir mit dieser Reisegruppe eine sehr amuesante Zeit haben denn der Franzose brachte einen Brueller nach dem anderen welche den Englaender zu noch ausgiebigeren Lacherguessen veranlassten als am Vorabend, in welche wir schliesslich immer wieder alle miteinstimmten...5 lachende Europaeer auf dem Weg nach Nicaragua :)
Dies war auch der Anfang einer sehr lustigen Zeit mit den europaeischen "Compañeros" welcher letztendlich auch zur Gruendung unsrer eigenen "Gang" fuehrte. Doch dazu spaeter.

Posted by The Two 18:17 Archived in Honduras Comments (0)

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